Der Sturm zieht auf

An dem Horizont, in der Unendlchkeit. Da wo sich das Meer und der Himmel auf einer einzigen zarten Linie, so dünn wie ein Seidenfaden, miteinander vereinen, zieht eine horizontalle, hellgraue Wolke entlang des Meeresspiegels auf. Sie verbreitete sich so weit, dass man kaum das Ende erkennen konnte.
Aus der Weite eilten kleine Fischerboote, Segelboote und mächtige luxsus Jachten Richung Hafen. Sie kamen genau aus der selben Richtung wie der Wind, der immer mehr an Stärke zunahm. Förmlich fühlte man die Eile und die Angst der Fischer vor dem Bevorstehenden.
Die Segelboote wurden von Minute zu Minute immer größer und größer. Irgendwann waren sie schon so nah, dass ich sie in deren wahren Größe betrachten konnte. Sie rasten an dem immensen schwarz-weiß gestreiften Leuchtturm vorbei und eilten in den Hafen zu deren Plätzen.
Zusammen mit dem zunehmend starken Wind, wurden auch die Wellen immer höher und prallten immer kräftiger gegen die Felsen entlang des Hafens auf. Das Wasser spritzte, durch den Aufprall der Wellen, auf allen Seiten. Das Geräusch des Aufpralles war so laut, dass man nicht mal mehr seine eigene Stimme hören konnte.
The Mikira